Standorte
kooperativ
strategisch
zukunftsfähig
gemeinsam
entwickeln
Seit mehr als zehn Jahren berät und unterstützt LOKATION:S Kommunen, Regionen und Länder sowie private Akteure bei komplexen Aufgabenstellungen der Stadt- und Standortentwicklung.
Unser Team
Standortentwicklung ist eine vielschichtige Aufgabe und bedarf individueller Lösungen. Unser Team integriert hierfür diverse Kompetenzen und Fähigkeiten.
Profil
Wir arbeiten in der Stadt- und Standortentwicklung auf verschiedenen räumlichen Ebenen. Als spezialisiertes Planungsbüro liefern wir keine Produkte von der Stange, sondern entwickeln gemeinsam mit Auftraggebern und lokalen Akteuren individuelle und ortspezifische Lösungen.
- City- und Geschäftsstraßenmanagement
- Stadtmarketing
- Zentrenentwicklungsprozesse
- Innenstadtentwicklungskonzepte
- Wettbewerbe
- Stadtentwicklungskonzepte und -prozesse
- Regionale Entwicklungskonzepte
- Flächennutzungsplanung
- Standortmanagement
- Standortprofilierung
- Regionalmanagement
- Standortmarketing
- Gewerbe- und Wirtschaftsflächenkonzepte
- Gewerbegebietsmanagement
- Strategische Flächenentwicklung
- Bestandserhebungen und Bedarfsanalysen
- Standort- und Nutzungskonzepte
- Machbarkeitsuntersuchungen
- Kommunale Flächenvergabe
Aktuelles
26-01-2026
Projektabschluss LAG Barnim
Der Landkreis Barnim steht vor strukturellen Herausforderungen: Gastronomie, Tourismus und Nahversorgung geraten zunehmend unter Druck, Leerstände nehmen zu und ungeklärte Unternehmensnachfolgen gefährden die regionale Wirtschaft.
Vor diesem Hintergrund hat die LAG Barnim e.V. das Projekt „Konzept zur Förderung von Wirtschaft und Tourismus im Landkreis Barnim durch geeignete Nachnutzung bedeutsamer Infrastrukturen und Nachfolgeregelungen“ initiiert. Ziel ist es, bestehende Potenziale zu aktivieren, Leerstände neu zu beleben und tragfähige Perspektiven für Betriebe und Standorte zu entwickeln.
Im Rahmen des Projekts analysierte LOKATION:S die touristischen und infrastrukturellen Qualitäten der Region, insbesondere entlang zentraler Rad- und Wanderwege. Ergänzend wurden geeignete Leerstände identifiziert und darauf aufbauend innovative Nachnutzungs- und Nachfolgemodelle entwickelt.
Ein wesentlicher Bestandteil war der enge Austausch mit Kommunen, Unternehmen und Touristiker:innen. Auf dieser Basis entstanden Modellprojekte, konkrete Handlungsempfehlungen sowie ein Umsetzungsplan zur Stärkung nachhaltiger wirtschaftlicher und touristischer Strukturen im Landkreis Barnim.
10-10-2025
Start der Grundstücksvermarktung in der Urban Tech Republic
Mit dem Start der Grundstücksvermarktung beginnt eine neue Phase in der Entwicklung der Urban Tech Republic – dem Zukunftsort auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tegel.
Auf den Gewerbeflächen entstehen in den kommenden Jahren Räume für Produktion, Forschung und wissensbasierte Unternehmen rund um die Themen Energie, Mobilität, Recycling, Werkstoffe und Digitalisierung.
LOKATION:S begleitet seit 2023 die Tegel Projekt GmbH bei der Entwicklung und Profilierung des Gewerbeareals.
Wir unterstützen die Konzeption und Durchführung von Grundstückstransaktionen sowie die strategische Vermarktung der Flächen. Ziel ist es, geeignete Unternehmen und Projekte zu identifizieren, die mit ihren innovativen Ansätzen zur Umsetzung der urbanen Transformation beitragen.
Nun startet die Vermarktung des ersten Baugrundstücks „GE West 1“. Das rund 6.900 m² große Areal bildet den Auftakt für die Entwicklung des Gewerbefeldes West. Interessierte Unternehmen können sich ab sofort für das Konzeptverfahren registrieren und Teil der Urban Tech Republic werden: https://urbantechrepublic.de/start-der-grundstuecksvermarktung/.
30-09-2025
Machbarkeitsstudie zur Weiterentwicklung des Gedenkorts Güterbahnhof Moabit
Die Bezirksverordnetenversammlung Mitte hat die Machbarkeitsstudie zur Weiterentwicklung des Gedenkorts Güterbahnhof Moabit beschlossen. Damit ist ein wichtiger Schritt getan, um die Geschichte dieses zentralen Deportationsbahnhofs im Berliner Stadtraum sichtbarer zu machen.
Zwischen 1942 und 1944 wurden von hier mehr als 32.000 Berliner Jüdinnen und Juden in Ghettos und Vernichtungslager deportiert. Der bestehende Gedenkort wird der Bedeutung des Ortes nicht gerecht und ist inmitten von Gewerbenutzungen nur bruchstückhaft sichtbar. Ziel der Machbarkeitsstudie ist es daher, die gesamte historische Deportationsrampe einzubeziehen und als zusammenhängenden Erinnerungsraum erlebbar zu machen.
Die Machbarkeitsstudie untersucht, wie der gesamte Denkmalbereich – insbesondere die Deportationsrampe – als Gedenkort entwickelt und gestaltet werden kann, um die historische Dimension des Ortes erfahrbarer zu machen sowie einen angemessenen Ort für Information und Gedenken zu schaffen.
Die Machbarkeitsstudie Gedenkort Güterbahnhof Moabit umfasst:
- eine Analyse der historischen, denkmalrechtlichen und städtebaulichen Rahmenbedingungen,
- eine Bestandsaufnahme der Deportationsrampe und der angrenzenden Flächen,
- die Entwicklung und Diskussion mehrerer Gestaltungsvarianten,
- sowie Empfehlungen für die Umsetzung.
Die entwickelte Vorzugsvariante sieht eine räumliche Erweiterung und Ergänzung des bestehenden Gedenkorts vor: ein durchgehender Weg entlang des ehemaligen Gleises, die behutsame Sicherung der Bahnsteigkante und neue Orte für Gedenken, Information und Bildung. So soll der Ort langfristig als Teil der Berliner Erinnerungslandschaft gestärkt werden.
Die nun beschlossene Machbarkeitsstudie wurde von LOKATION:S, glaßer & dagenbach und m.o.l.i.t.o.r. im Auftrag des Bezirksamt Mitte, Amt für Weiterbildung und Kultur sowie in enger Abstimmung mit dem Runden Tisch Gedenkort Güterbahnhof Moabit – in dem sich zahlreiche Institutionen und Initiativen für die Weiterentwicklung des Gedenkorts engagieren – erarbeitet.